Yoni Tantra

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Tantra

Was bedeutet Tantra?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Sanskritwort Tantra zu übersetzen. Eine mögliche Deutung ist „Kontinuität“, worunter man verstehen kann, dass es keine Trennung zwischen der Profanen und der heiligen Welt gibt, sondern dass diese ineinander fliessen.
Nach einer zweiten Lesart ist Tantra das, was einen zur Befreiung führt.
Tantra kann auch Webstuhl oder Weberschiffchen bedeuten, also das Instrument zur Erweiterung des Bewusstseins und Erkenntnis des Weltengewebe.

 

Die verehrte Göttin in jeder Frau

Die Frau, der Körper, die Sinne, sind nicht mehr zu meiden, sondern auf dem Weg der Befreiung zu integrieren. Tantrika sind der Ansicht, dass sexuelle Energie eine wichtige Grundsubstanz ist, die weise genutzt werden soll, um den spirituellen Prozess zu unterstützen und anzutreiben. Sexuelle Praxis z.B. ist ein Element, das es auch Familienmenschen ermöglichen sollte, Befreiung zu erfahren. Sexualität wird dadurch zum Mittel der Befreiung, anstatt zum Hindernis.
Durch die Integration sinnlicher Elemente, z. B. des rituellen Geschlechtsverkehrs, Maithuna, in den tantrischen Übungsweg, wurde die Lust zu einem Eckpfeiler der tantrischen Praxis. Tantra ist einmalig in dem Sinn, dass es eine Synthese von gegensätzlichen Werten, Yoga (Befreiung) und Bhoga (Genuss) darstellt.

 

Im Vergleich zu anderen Systemen werden in den meisten tantrischen Schulen weibliche Gottheiten verehrt. Die Göttin in all ihren Formen verkörpert im Tantra die stoffliche Seite des Universums im Aussen und die Lebensenergie im Inneren.

 

Im Gegensatz zu anderen spirituellen Systemen ist Tantra Welt-bejahend und schliesst Sinnlichkeit, weltliche Erfolge und sogar Sexualität mit ein. Tantra ist vielfältig, praxisnah und anpassungsfähig. Das weltliche Leben wird als Mittel zur Erleuchtung anerkannt.
Die weibliche Energie wird im Tantra anerkannt und verehrt.

 

Der heilige Sexualakt

Für den Tantriker ist der Sexualakt heilig, er wiederholt den Schöpfungsakt, ist eine Begegnung von Shiva und Shakti. Darin unterscheidet sich Tantra von Erotismus des Kama Sutra, mit dem es in der westlichen Welt oft verwechselt wird.

Für den normalen Mann ist die sexuelle Erfahrung eine konvergente, sein sexuelles Erleben konzentriert sich auf die Genitalien und die Aufmerksamkeit wird immer begrenzter.
Das tantrische Erleben ist hingegen divergent (weiblichen Typs): die Erregung geht über die Genitalebene hinaus, erfasst den ganzen Körper und schliesslich das ganze Sein.
Die tantrische Ekstase strebt nach Intensität und Dauer und neigt dazu, sich auszudehnen
Der Tantriker denkt während des Sex nicht: das ist meine Frau, ihre Sexualität gehört mir, sondern dringt ins Reich der Frau ein und verehrt sie dabei als Ausdruck kosmischer Schöpferkraft.

 

Tantra-Massage

Die Tantra-Massage ist vor allem etwas für die reifere Frau, die ihre Sinnlichkeit neu entdecken und Lust ganz unabhängig von einem Partner empfinden möchte. Oft sind die Frauen positiv überrascht, welche Empfindungen und Erfahrungen ihr Körper noch bietet.

 

Durch verschiedene Sinnesreize, Berührungen, zart und kräftig, dynamisch und minimalistisch, mit Hilfsmitteln wie Federn, Pinsel, Fell, Tüchern sowie das mit einbeziehen von Geruchssinn, Gehör und Atemarbeit offenbart sich ihnen eine reiche Welt an Wahrnehmungen Deiner Selbst.

 

Bei der ganzheitlichen Massage wird tatsächlich der ganze Körper berührt und aktiviert, auch der Intimbereich wird nicht tabuisiert, sondern inkludiert.


Wir sind als sexuelle Wesen auf die Welt gekommen, unschuldig und rein ohne ein „Problem“ mit dieser Ganzheit.

 

Ein paradoxer Umgang mit unseren Genitalien und der damit verbundenen sexuellen Energie prägt unsere Gesellschaft und somit auch uns. Sex ist einerseits zwar allgegenwärtig und auf der anderen Seite schambesetzt, unerwünscht und unterdrückt.

 

 

Die Tantra Massage ist ein besonderer Rahmen, wo auch dieser Körperbereich seine Aufmerksamkeit bekommt, Berührungen, die wir uns selber nicht geben können oder bei „normalen Beziehungen“ nie geschenkt worden sind, dürfen erfahren werden.

 

Das Aufsteigen und Verteilen von sexueller Energie ist bei unserer Tantra Massage ein zentraler Punkt. Es kann im Laufe einer Massage zu Orgasmen und oder Ejakulationen kommen, diese sind willkommen, stellen aber nicht das elementare Ziel dar.


Hier kannst Du Dich beschenken, indem Du Deine Erwartungshaltung gering hältst und Du das, was tatsächlich ist und gerade passiert viel mehr geniessen und zulassen kannst. Schaffe damit die Möglichkeit Dich selbst zu überraschen.

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